Wir stehen für Fairness und Sachlichkeit in der Gemeindevertretung. Fraktionsübergreifende Zusammenarbeit mit einem hohen Anteil einstimmiger Beschlüsse soll auch künftig selbstverständlich sein. Der sachliche Wettstreit um die besten Ideen gehört zu jeder gründlichen Beratung.
Zur Steigerung von Erholungswert und Lebensqualität in Groß-Rohrheim setzen wir uns für ein Naherholungsgebiet mit Badestelle an der Omlor-Kiesgrube ein. Beeinträchtigungen für Landwirtschaft und Anwohner sind soweit wie möglich auszuschließen.
Die Schaffung eines barrierefreien Ortsmittelpunktes mit einer Begegnungsstätte für die Bürger liegt uns sehr am Herzen. Auch die Gemeindebücherei könnte integriert werden, damit auch dort ein ungehinderter Zugang besteht.
Wir setzen uns ein für die Weiterführung der in den vergangenen beiden Jahren geschaffenen kulturellen Angebote in den gemeindlichen und vereinseigenen Einrichtungen und Anlagen.
Ein nachhaltiger Umgang mit Steuergeldern muss bei allen Entscheidungen oberste Priorität haben. Alternativen sind frühzeitig zu prüfen, Überlastungen der Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden. Einzelinteressen müssen dem Gesamtinteresse weichen.
Die in den vergangenen Jahren geschaffenen offenen Arbeitskreise „Familie und Kind“, „Senioren“, „Vereine“, „Integration“, „Wirtschaft“, „Umwelt“, und „Friedhof“ bedeuten eine optimale Bürgerbeteiligung und müssen unbedingt weitergeführt werden.
Vielen Dank an alle Gäste bei unserem „Winterglühen“ am Freitag!
Gleich gegen 16 Uhr kamen schon 40-50 Gäste zu den Pavillons in die Allee, wobei sich die Besucherzahl im Laufe des Nachmittags weiter steigerte. Auch Vertreter der Wählergemeinschaften aus Biblis, Bürstadt, Bensheim und Birkenau schauten vorbei.
Absoluter Renner war der selbst gekochte Glühwein, für den schon kurz nach 18 Uhr Nachschub besorgt werden musste. Gegen 19:30h war jedoch auch dieser ausgetrunken. Dem Kinderpunsch ging es genau so und sowohl die vielfach gelobten Doll-Bratwürste als auch der Waffelteig erlebten das 20 Uhr-Läuten nicht.
Fazit: Unser „Winterglühen“ wird in 2027 eine Fortsetzung erfahren.
Vor über 15 Jahren hatten wir die Idee, dass in Groß-Rohrheim ein offener Bücherschrank fehlt. Durch Recherchen konnte eine ausgediente Telefonzelle gefunden und gekauft werden. Neben der katholischen Kirche wurde in Platz dafür gefunden, eine Betonplatte wurde gegossen und die Telefonzelle wurde aufgestellt. Zeitgleich verpassten wir den dort befindliche Sitzbank noch eine neue Sitzfläche. Die eingebauten Regale wurden mit Büchern bestückt und seitdem funktioniert der Gedanke eines Offenen Bücherschrankes auch recht gut: Wer ein Buch ausgelesen hat bringt es zum Bücherschrank und nimmt sich von dort ein Buch mit, dass er noch nicht kennt. Eine Art Büchertausch also.
Hin und wieder werden allerdings auch Kistenweise alte Bücher und Kinderspielzeug in die Telefonzelle gestopft, so dass diese gar nicht mehr zu betreten ist. Da wir den Offenen Bücherschrank nicht täglich beaufsichtigen können, ist er dann erstmal einige Zeit ohne Funktion. Erst muss das abgelegte alte Zeugs entsorgt werden. Von regelmäßigen Nutzern des Bücherschrankes wurden wir jetzt informiert, dass andere Nutzer den Gedanken des Büchertausches offensichtlich jedoch nicht verstehen und häufig Bücher mitnehmen ohne welche einzustellen. Bei Kontrollen mussten wir leider feststellen, dass die Informationen zutreffen. Von einem auf den anderen Tag sind über 10 Bücher verschwunden, ohne ein einziges Buch eingestellt wurde.
Deshalb nochmals unsere Bitte: Jeder kann kostenlos gut erhaltene Bücher einstellen und im Gegenzug andere Bücher entnehmen, rund um die Uhr und ohne Formalitäten wie Anmeldung oder Mitgliedschaft, basierend auf Vertrauen und dem Gedanken des Teilens von Literatur. In einen öffentlichen Bücherschrank gehören gut erhaltene, jugendfreie Bücher aller Art (Romane, Sachbücher, Kinderbücher, Comics), die man durch das Einstellen kostenlos zum Tauschen oder Mitnehmen anbietet. Ausdrücklich nicht hinein gehören defekte, unbrauchbare oder gefährliche Bücher, Spielzeug sowie Haushaltsauflösungen, Lebensmittel oder Müll, da es sich um einen Vertrauensservice handelt und nicht um eine Entsorgung.
Damit der Offene Bücherschrank noch viele Jahre von tauschwilligen Bücherfreunden benutzt werden kann!
Im Juni des Jahres 1985 trafen sich vornehmlich Anlieger der Korn- und Rheinstraße im damaligen Cafè Klinger und gründeten eine Interessengemeinschaft. Ausgemachtes Ziel der Teilnehmer war es, Lärm und Abgase sowie die Verkehrsgefährdung im Ortskern zu reduzieren und den Durchgangsverkehr aus der Ortsdurchfahrt zu verbannen. Seit Anfang der 60er Jahre wurde vom zuständigen Straßenbauamt geplant. Mal sollte eine Überführung im Bereich der Wilhelmstraße gebaut werden. Mal eine Umgehung in der westlichen und dann in der östlichen Gemarkung; fast unmittelbar vor dem Bibliser Wald. Ein echtes, nachhaltiges Verkehrskonzept konnten viele Bürger jedoch nicht erkennen und hoben deshalb eine Interessengemeinschaft (IG) aus der Taufe. Im Jahr 1989 benannte man die IG in Bürger für Groß-Rohrheim (BfGR) um und kandidierte erfolgreich bei den Kommunalwahlen. Im Jahr 2002 schloss man sich der Freien Wählergemeinschaft Kreis Bergstraße an. Und so sind die FW-BfGR längst ein fester Bestandteil der Gemeindevertretung und konnten dort viele Anregungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger zum Wohl unserer Gemeinde umsetzen.
Seit Gründung sind mittlerweile also 40 Jahre vergangen und wir, die Bürger für Groß—Rohrheim, haben uns entschlossen dieses Jubiläum auch zu feiern. Allerdings nicht mit einem akademischen Abend oder mit politischen Vorträgen. Vielmehr laden wir hiermit für den 9. Januar 2026 herzlich in „die gute Stube“ Rohrheims ein, in die Allee. Dort wollen wir ab 16 Uhr gerne auf das neue Jahr anstoßen. Bei selbstgemachtem Glühwein, Kinderpunsch, diversen anderen Getränken, sowie Bratwurst im Brötchen, Schmalzbrot und Waffeln wollen wir ein paar schöne Stunden miteinander verbringen. Und das Ganze zu Preisen wie (fast) vor 40 Jahren!