2. Winterglühen

Euch hat es gefallen – uns hat es Spaß gemacht, deshalb steigt am 27. Februar in der Allee unser 2. Winterglühen. Wir freuen uns!

Euch hat es gefallen – uns hat es Spaß gemacht, deshalb steigt am 27. Februar in der Allee unser 2. Winterglühen. Wir freuen uns!

Wir stehen für Fairness und Sachlichkeit in der Gemeindevertretung. Fraktionsübergreifende Zusammenarbeit mit einem hohen Anteil einstimmiger Beschlüsse soll auch künftig selbstverständlich sein. Der sachliche Wettstreit um die besten Ideen gehört zu jeder gründlichen Beratung.

Zur Steigerung von Erholungswert und Lebensqualität in Groß-Rohrheim setzen wir uns für ein Naherholungsgebiet mit Badestelle an der Omlor-Kiesgrube ein. Beeinträchtigungen für Landwirtschaft und Anwohner sind soweit wie möglich auszuschließen.

Die Schaffung eines barrierefreien Ortsmittelpunktes mit einer Begegnungsstätte für die Bürger liegt uns sehr am Herzen. Auch die Gemeindebücherei könnte integriert werden, damit auch dort ein ungehinderter Zugang besteht.

Die Sicherheit für Radfahrer muss verbessert werden. An der Einmündung B44 neu/B44 alt fehlt eine Beleuchtung, zudem braucht es entlang der L3111 von Jägersburg nach Einhausen einen straßenbegleitenden Radweg.

Auch wenn Groß-Rohrheim per se kein Kriminalitätsschwerpunkt ist, ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht nur sicher sind, sondern sich auch sicher fühlen. Zum Schutz von Bürgern, Gebäuden und Spielgeräten in der Allee sollte dieser Bereich videoüberwacht werden.

Wir wünschen uns eine bessere Zustandskontrolle der Wege am Ortsrand. Problemstellen, z.B. auch bei der Beleuchtung müssen zeitnah beseitigt werden. Wir unterstützen die Schaffung eines weiteren Wanderweges.

Wir setzen uns ein für die Weiterführung der in den vergangenen beiden Jahren geschaffenen kulturellen Angebote in den gemeindlichen und vereinseigenen Einrichtungen und Anlagen.

Ein nachhaltiger Umgang mit Steuergeldern muss bei allen Entscheidungen oberste Priorität haben. Alternativen sind frühzeitig zu prüfen, Überlastungen der Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden. Einzelinteressen müssen dem Gesamtinteresse weichen.

Die in den vergangenen Jahren geschaffenen offenen Arbeitskreise „Familie und Kind“, „Senioren“, „Vereine“, „Integration“, „Wirtschaft“, „Umwelt“, und „Friedhof“ bedeuten eine optimale Bürgerbeteiligung und müssen unbedingt weitergeführt werden.
Gleich gegen 16 Uhr kamen schon 40-50 Gäste zu den Pavillons in die Allee, wobei sich die Besucherzahl im Laufe des Nachmittags weiter steigerte. Auch Vertreter der Wählergemeinschaften aus Biblis, Bürstadt, Bensheim und Birkenau schauten vorbei.

Absoluter Renner war der selbst gekochte Glühwein, für den schon kurz nach 18 Uhr Nachschub besorgt werden musste. Gegen 19:30h war jedoch auch dieser ausgetrunken. Dem Kinderpunsch ging es genau so und sowohl die vielfach gelobten Doll-Bratwürste als auch der Waffelteig erlebten das 20 Uhr-Läuten nicht.

Fazit: Unser „Winterglühen“ wird in 2027 eine Fortsetzung erfahren.

Herzlichen Dank allen Helfern!

Vor über 15 Jahren hatten wir die Idee, dass in Groß-Rohrheim ein offener Bücherschrank fehlt. Durch Recherchen konnte eine ausgediente Telefonzelle gefunden und gekauft werden. Neben der katholischen Kirche wurde in Platz dafür gefunden, eine Betonplatte wurde gegossen und die Telefonzelle wurde aufgestellt. Zeitgleich verpassten wir den dort befindliche Sitzbank noch eine neue Sitzfläche. Die eingebauten Regale wurden mit Büchern bestückt und seitdem funktioniert der Gedanke eines Offenen Bücherschrankes auch recht gut: Wer ein Buch ausgelesen hat bringt es zum Bücherschrank und nimmt sich von dort ein Buch mit, dass er noch nicht kennt. Eine Art Büchertausch also.

Hin und wieder werden allerdings auch Kistenweise alte Bücher und Kinderspielzeug in die Telefonzelle gestopft, so dass diese gar nicht mehr zu betreten ist. Da wir den Offenen Bücherschrank nicht täglich beaufsichtigen können, ist er dann erstmal einige Zeit ohne Funktion. Erst muss das abgelegte alte Zeugs entsorgt werden. Von regelmäßigen Nutzern des Bücherschrankes wurden wir jetzt informiert, dass andere Nutzer den Gedanken des Büchertausches offensichtlich jedoch nicht verstehen und häufig Bücher mitnehmen ohne welche einzustellen. Bei Kontrollen mussten wir leider feststellen, dass die Informationen zutreffen. Von einem auf den anderen Tag sind über 10 Bücher verschwunden, ohne ein einziges Buch eingestellt wurde.
Deshalb nochmals unsere Bitte: Jeder kann kostenlos gut erhaltene Bücher einstellen und im Gegenzug andere Bücher entnehmen, rund um die Uhr und ohne Formalitäten wie Anmeldung oder Mitgliedschaft, basierend auf Vertrauen und dem Gedanken des Teilens von Literatur. In einen öffentlichen Bücherschrank gehören gut erhaltene, jugendfreie Bücher aller Art (Romane, Sachbücher, Kinderbücher, Comics), die man durch das Einstellen kostenlos zum Tauschen oder Mitnehmen anbietet. Ausdrücklich nicht hinein gehören defekte, unbrauchbare oder gefährliche Bücher, Spielzeug sowie Haushaltsauflösungen, Lebensmittel oder Müll, da es sich um einen Vertrauensservice handelt und nicht um eine Entsorgung.
Damit der Offene Bücherschrank noch viele Jahre von tauschwilligen Bücherfreunden benutzt werden kann!

Im Juni des Jahres 1985 trafen sich vornehmlich Anlieger der Korn- und Rheinstraße im damaligen Cafè Klinger und gründeten eine Interessengemeinschaft. Ausgemachtes Ziel der Teilnehmer war es, Lärm und Abgase sowie die Verkehrsgefährdung im Ortskern zu reduzieren und den Durchgangsverkehr aus der Ortsdurchfahrt zu verbannen. Seit Anfang der 60er Jahre wurde vom zuständigen Straßenbauamt geplant. Mal sollte eine Überführung im Bereich der Wilhelmstraße gebaut werden. Mal eine Umgehung in der westlichen und dann in der östlichen Gemarkung; fast unmittelbar vor dem Bibliser Wald. Ein echtes, nachhaltiges Verkehrskonzept konnten viele Bürger jedoch nicht erkennen und hoben deshalb eine Interessengemeinschaft (IG) aus der Taufe. Im Jahr 1989 benannte man die IG in Bürger für Groß-Rohrheim (BfGR) um und kandidierte erfolgreich bei den Kommunalwahlen. Im Jahr 2002 schloss man sich der Freien Wählergemeinschaft Kreis Bergstraße an. Und so sind die FW-BfGR längst ein fester Bestandteil der Gemeindevertretung und konnten dort viele Anregungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger zum Wohl unserer Gemeinde umsetzen.
Seit Gründung sind mittlerweile also 40 Jahre vergangen und wir, die Bürger für Groß—Rohrheim, haben uns entschlossen dieses Jubiläum auch zu feiern. Allerdings nicht mit einem akademischen Abend oder mit politischen Vorträgen. Vielmehr laden wir hiermit für den 9. Januar 2026 herzlich in „die gute Stube“ Rohrheims ein, in die Allee. Dort wollen wir ab 16 Uhr gerne auf das neue Jahr anstoßen. Bei selbstgemachtem Glühwein, Kinderpunsch, diversen anderen Getränken, sowie Bratwurst im Brötchen, Schmalzbrot und Waffeln wollen wir ein paar schöne Stunden miteinander verbringen. Und das Ganze zu Preisen wie (fast) vor 40 Jahren!


Interessant ist die Beantwortung der Frage, weshalb erst jetzt Bewegung in die Sache gekommen ist, nachdem wir eine Sondersitzung beantragt hatten und eine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss im Raum stand. Ganz einfach: Weil der frühere Bürgermeister nichts, aber auch gar nicht unternommen hat um dem Wunsch von rund 400 Bürgerinnen und Bürgern die mit ihrer Unterschrift für eine Öffnung des Badesees plädiert hatten nachzukommen. Gemeindevertretung und Öffentlichkeit wurden fast vier Jahre für dumm verkauft und hingehalten.
Klar muss sein, es ist noch ein weiter Weg ist bis eine tragbares Konzept für eine Badestelle ausgearbeitet ist und selbstverständlich kann die Umsetzung eines Konzeptes auch noch an den Auflagen und Kosten scheitern. Immerhin gibt es jetzt nach der 180 Gradwende des Regierungspräsidiums und der Firma Omlor erstmals überhaupt die Möglichkeit ein Konzept auszuarbeiten.
Aussagen des RP Darmstadt im Vorfeld der Sitzung der GV am O4.O9.2025 zu einer
möglichen Genehmigung einer Badestelle am Kiessee:
Eine Badenutzung im Hinblick auf den parallelen Abbaubetrieb wäre aus Sicht der oberen
Wasserbehörde mit dem Abbaubetrieb vereinbar, wenn zum einen ein ausreichender
Sicherheitsabstand, eine entsprechende Böschungsneigung und ein konkretisiertes
Sicherheitskonzept in Form von Bademeister, Rettungsboot, Sicherheitsabsperrungen im
Wasser, Megafon und Aussichtsplattform vorgelegt wird. Die obere Wasserbehörde kann
nur die flächenmäßige Nutzungsmöglichkeit für einen Badebetrieb schaffen, indem diese
Bereich aus der Planfeststellung entlassen wird. Die Belange der Bauaufsichtsbehörde, also
die baurechtliche Zulässigkeit und die Belange der Naturschutzbehörde betreffend
Rekultivierungsanforderungen sind ggfls. noch zu berücksichtigen.
Beim durchaus vergleichbaren Strandbad in Rodgau wurde vermutlich (hier wurde der
Abbaubetrieb bergrechtlich genehmigt) ein Sicherheitskonzept vorgelegt, dass eine
Badenutzung parallel zum bestehenden Abbaubetrieb zulässt. Sofern im vorliegenden Fall
vergleichbare Sachverhalte vorliegen, wäre die Verwaltung nach dem
Gleichbehand lungsgrundsatz i.S.d. Art.3 GG bei der Bescheidung eines entsprechenden
Antrages gebunden.
Es liegt insofern an der Kommune Groß-Rohrheim zusammen mit der Firma Omlor als
Betreiberin ein entsprechendes Sicherheitskonzept für die Badenutzung sowie die sonstigen
erforderlichen Unterlagen für die Anderung des Planfeststellungsbeschlusses vorzulegen und
die Änderung über die Betreiberin zu beantragen
Aussagen der Firma Omlor im Vorfeld der Sitzung der GV am O4.O9.2025 zu einer
möglichen Antragsstellung zur Genehmigung einer Badestelle am Kiessee: