Am Samstag, 28.03.2025 findet um 09:30 Uhr auf der Streuobstwiese in der verlängerten Jahnstraße eine Informationsveranstaltung zum richtigen Schneiden von Obstbäumen statt. Steffanie Seitz von der Initiative „Streuobstwiesenretter“ Bergstraße-Odenwald wird sowohl an jüngeren als auch an älteren Obstbäumen zeigen worauf es ankommt. Theoretisches Wissen wird direkt am Baum erläutert und Tipps für die richtige Ausrüstung gibt es selbstverständlich auch. Schneidewerkzeug sind von den Teilnehmern mitzubringen.
Für die tolle Unterstützung unserer Kandidatenliste bei der Kommunalwahl am vergangenen Sonntag bedanken wir uns herzlich. Dem Zugewinn von Wählerstimmen (+3,65%) folgte konsequenterweise auch der Zugewinn eines weiteren Sitzes in der Gemeindevertretung. Wir sehen darin eine Bestätigung unserer Arbeit in den vergangenen Jahren. Auch in den kommenden fünf Jahren stehen wir für sachgerechte Entscheidungen zum Wohl unserer Gemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger.
In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung hat die SPD einen Prüfantrag zur Errichtung von Windkraftanlagen in der Groß-Rohrheimer Gemarkung gestellt. Dabei sollten Wirtschaftlichkeit, Kosten und Zuschüsse sowie die Gewerbesteuereinnahmen geprüft werden. Zudem die Hintergründe, ob der Wind bei uns überhaupt ausreichend stark weht. Bei den Beratungen in unserer Fraktion wurde festgestellt, dass für unsere relativ kleine Gemarkung und ihre Bevölkerung seit Jahrzehnten verschiedene Belastungen bestehen die nicht noch erhöht werden sollte. Da sind z.B. die Trinkwasserförderung für das Rhein-Main-Gebiet, verbunden mit der Grundwasserabsenkung und der Schädigung des Gemeindewaldes, die Freileitung in der Feldgemarkung mit der damit verbundenen Strahlung, der immense Güterzugverkehr mit den damit verbundenen Lärmbelastungen sowie die massive Kiesförderung zur Rohstoffsicherung in Südhessen, verbunden mit dem Verlust von rund 200.000qm landwirtschaftlicher und natürlicher Flächen. Nicht zu vergessen die jahrzehntelangen Belastungen durch das Kernkraftwerk und die noch Jahrzehnte dauernde Zwischenlagerung von radioaktivem Müll; falls überhaupt jemals ein Standort für ein Endlager gefunden wird. Aus all diesen Gründen haben wir uns dafür entschieden, dass es unserer Ansicht nach keiner Prüfung dieser Sache bedarf. Groß-Rohrheim darf alleine schon aufgrund der Nähe möglicher Standorte zur Wohnbebauung und der damit verbundenen Lärmbelästigung kein Windkraftstandort werden.
Keine Frage – es muss alles dafür getan werden, dass die Energiewende gelingt und wir wegkommen von fossilen Brennstoffen. Für Groß-Rohrheim sehen wir da sehr gut Chancen durch die Installation hunderter PV-Module entlang der Lärmschutzwände der Deutschen Bahn und wenn sich das EWR endlich einmal bemüht den Leistungsschwachen Trafo in der südwestlichen Feldgemarkung zu verstärken, dass könnte endlich auch die von der Fa. Omlor vorgesehene riesige PV-Anlage auf der Kiesgrube ans Netz gehen.
Wir stehen für Fairness und Sachlichkeit in der Gemeindevertretung. Fraktionsübergreifende Zusammenarbeit mit einem hohen Anteil einstimmiger Beschlüsse soll auch künftig selbstverständlich sein. Der sachliche Wettstreit um die besten Ideen gehört zu jeder gründlichen Beratung.
Zur Steigerung von Erholungswert und Lebensqualität in Groß-Rohrheim setzen wir uns für ein Naherholungsgebiet mit Badestelle an der Omlor-Kiesgrube ein. Beeinträchtigungen für Landwirtschaft und Anwohner sind soweit wie möglich auszuschließen.
Die Schaffung eines barrierefreien Ortsmittelpunktes mit einer Begegnungsstätte für die Bürger liegt uns sehr am Herzen. Auch die Gemeindebücherei könnte integriert werden, damit auch dort ein ungehinderter Zugang besteht.
Die Sicherheit für Radfahrer muss verbessert werden. An der Einmündung B44 neu/B44 alt fehlt eine Beleuchtung, zudem braucht es entlang der L3111 von Jägersburg nach Einhausen einen straßenbegleitenden Radweg.
Der Verbrauch landwirtschaftlicher und naturbelassener Flächen – ganz gleich für welche Zwecke – muss deutlich reduziert werden. Baulücken im Ortskern sind zu schließen – Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Ein Förderprogramm zur Sanierung alter Bausubstanz kann dies unterstützen.
Die Sportstättenplanung muss sich an den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde orientieren. Die Belegungszahlen zeigen einen klaren Bedarf an mehr Hallensport-Kapazitäten. Eine Abstimmung mit den Vereinen sowie die Einbindung des Skaterplatzes sind überfällig.
Selbstbestimmt und am Geburtsort leben bis ins hohe Alter. Dafür setzen wir uns ein. Seit über 15 Jahren wird in Groß-Rohrheim über seniorengerechtes betreutes Wohnen nur gesprochen. Jetzt muss es umgesetzt werden. Die Seniorenarbeit muss weiter unterstützt werden.
Wir stehen für eine verlässliche und gerechte Förderung von Vereinen und Veranstaltungen. Ohne das Engagement unserer Vereine und Ihrer Mitglieder gäbe es das soziale und kulturelle Miteinander nicht mehr, um das uns viele Nachbargemeinden Woche für Woche beneiden.
Wenn der Winter nicht will dann veranstalten wir das Glühen im Frühling! Allerdings glühen diesmal nur das Waffeleisen und der Bratwurst-Bräter. Anstelle von Glühwein gibt’s äfach Pälzer Woi!
Unsere Stärke ist die Gemeinschaft und Vielfalt. Damit fördern und unterstützen wir Kinder, Jugendliche und Familien bestmöglich. Ferienbetreuung, ausreichend Kindergartengartenplätze und die Unterstützung des Jugendrates müssen dauerhaft gesichert sein.
Biotope, Feldholzinseln und Streuobstwiesen benötigen bessere Pflege. Gleiches gilt für die Auenlandschaft in der Hammerau, wo viele Kopfweiden abgestorben sind. Hier sehen wir den Landschaftspflegeverband in der Verantwortung.
Auch wenn Groß-Rohrheim per se kein Kriminalitätsschwerpunkt ist, ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht nur sicher sind, sondern sich auch sicher fühlen. Zum Schutz von Bürgern, Gebäuden und Spielgeräten in der Allee sollte dieser Bereich videoüberwacht werden.
Wir wünschen uns eine bessere Zustandskontrolle der Wege am Ortsrand. Problemstellen, z.B. auch bei der Beleuchtung müssen zeitnah beseitigt werden. Wir unterstützen die Schaffung eines weiteren Wanderweges.
Wir setzen uns ein für die Weiterführung der in den vergangenen beiden Jahren geschaffenen kulturellen Angebote in den gemeindlichen und vereinseigenen Einrichtungen und Anlagen.
Ein nachhaltiger Umgang mit Steuergeldern muss bei allen Entscheidungen oberste Priorität haben. Alternativen sind frühzeitig zu prüfen, Überlastungen der Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden. Einzelinteressen müssen dem Gesamtinteresse weichen.
Die in den vergangenen Jahren geschaffenen offenen Arbeitskreise „Familie und Kind“, „Senioren“, „Vereine“, „Integration“, „Wirtschaft“, „Umwelt“, und „Friedhof“ bedeuten eine optimale Bürgerbeteiligung und müssen unbedingt weitergeführt werden.
Vielen Dank an alle Gäste bei unserem „Winterglühen“ am Freitag!
Gleich gegen 16 Uhr kamen schon 40-50 Gäste zu den Pavillons in die Allee, wobei sich die Besucherzahl im Laufe des Nachmittags weiter steigerte. Auch Vertreter der Wählergemeinschaften aus Biblis, Bürstadt, Bensheim und Birkenau schauten vorbei.
Absoluter Renner war der selbst gekochte Glühwein, für den schon kurz nach 18 Uhr Nachschub besorgt werden musste. Gegen 19:30h war jedoch auch dieser ausgetrunken. Dem Kinderpunsch ging es genau so und sowohl die vielfach gelobten Doll-Bratwürste als auch der Waffelteig erlebten das 20 Uhr-Läuten nicht.
Fazit: Unser „Winterglühen“ wird in 2027 eine Fortsetzung erfahren.
Vor über 15 Jahren hatten wir die Idee, dass in Groß-Rohrheim ein offener Bücherschrank fehlt. Durch Recherchen konnte eine ausgediente Telefonzelle gefunden und gekauft werden. Neben der katholischen Kirche wurde in Platz dafür gefunden, eine Betonplatte wurde gegossen und die Telefonzelle wurde aufgestellt. Zeitgleich verpassten wir den dort befindliche Sitzbank noch eine neue Sitzfläche. Die eingebauten Regale wurden mit Büchern bestückt und seitdem funktioniert der Gedanke eines Offenen Bücherschrankes auch recht gut: Wer ein Buch ausgelesen hat bringt es zum Bücherschrank und nimmt sich von dort ein Buch mit, dass er noch nicht kennt. Eine Art Büchertausch also.
Hin und wieder werden allerdings auch Kistenweise alte Bücher und Kinderspielzeug in die Telefonzelle gestopft, so dass diese gar nicht mehr zu betreten ist. Da wir den Offenen Bücherschrank nicht täglich beaufsichtigen können, ist er dann erstmal einige Zeit ohne Funktion. Erst muss das abgelegte alte Zeugs entsorgt werden. Von regelmäßigen Nutzern des Bücherschrankes wurden wir jetzt informiert, dass andere Nutzer den Gedanken des Büchertausches offensichtlich jedoch nicht verstehen und häufig Bücher mitnehmen ohne welche einzustellen. Bei Kontrollen mussten wir leider feststellen, dass die Informationen zutreffen. Von einem auf den anderen Tag sind über 10 Bücher verschwunden, ohne ein einziges Buch eingestellt wurde.
Deshalb nochmals unsere Bitte: Jeder kann kostenlos gut erhaltene Bücher einstellen und im Gegenzug andere Bücher entnehmen, rund um die Uhr und ohne Formalitäten wie Anmeldung oder Mitgliedschaft, basierend auf Vertrauen und dem Gedanken des Teilens von Literatur. In einen öffentlichen Bücherschrank gehören gut erhaltene, jugendfreie Bücher aller Art (Romane, Sachbücher, Kinderbücher, Comics), die man durch das Einstellen kostenlos zum Tauschen oder Mitnehmen anbietet. Ausdrücklich nicht hinein gehören defekte, unbrauchbare oder gefährliche Bücher, Spielzeug sowie Haushaltsauflösungen, Lebensmittel oder Müll, da es sich um einen Vertrauensservice handelt und nicht um eine Entsorgung.
Damit der Offene Bücherschrank noch viele Jahre von tauschwilligen Bücherfreunden benutzt werden kann!
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